Demokratie, Konflikt und Theater:
Für ein Pluriversum einer Welt der Zukunft
Früher dachten wir, das Universum wäre universal, für alle
Menschen gleich wahrnehmbar.
Heute wissen wir, dass jede Kultur, jede Region ihre eigenen
Entwicklungen, Glaubens-Vorstellungen und Wahrnehmungen prägt, aus der
Geschichte und dem sozialen Lernen, der Genetik und den Lebensumständen und
ihren Veränderungen.
Die weltweiten Warenströme schaffen zwar viele
Angeleichungen, aber auch extreme Verwerfungen zwischen arm und reich, zwischen
autoritärem und gemeinschaftlichem Leben.
Gleichzeitig entsteht eine Konzentration auf die eigene Geschichte,
Familie und Region und eigen Bräuche, ob religiös oder altertümlich
beeinflusst.
Weihnachtklimbim und Rauhnächte
Goldene Sterne und rote Kugeln allerorten überschwemmen die
letzten grünen Spuren, andere gehen in Rückzug, Stille und erholen sich: Die
Medien dienen dem Konsumismus, während die Kriseninterventionen in
Hochkonjunktur gehen.
Manche fliehen in andere Gegenden, in die Sonne, wo sie kurz
zu Gast sind …
Wir können in einer kleinen Gruppe unsere Ruhe und Themen
für das nächste Jahr finden:
Demokratie und Gemeinschaftlichkeit gab es schon immer,
aber sie wurde auch immer bekämpft und zerstört, wo immer die
Macht und der Vorteil sich durchsetzten, bis zu Adel, Fürstentümern,
Kirchen-Herrschaft und rassistischen Religions-Strukturen und Gebiets-Handel
oder kriegerischen Streitigkeiten wie jetzt um Rohstoffe.
Konfliktlösungen und Einigungen
Waren auch immer schon unter Beteiligten in Kreisen, Räten
und im Theater besprochen und verhandelt worden: Forumtheater kann die Herausforderungen
und Problem-Situationen darstellen, eine Joker-Figur im Dialog mit dem Publikum
nach Lösungswünschen forschen.

